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Aus den anfänglich zwei
Löwen sind mittlerweile acht geworden. Während sechs
Tiere bereits seit den Anfangstagen dabei sind, wurden
die Löwen-Geschwister Sindbad und Kira erst vor fünf
Jahren in die Gruppe integriert. Die Muderacks nutzen
bei der Erziehung und beim Training ihrer Tiere die
neuesten Erkenntnisse der Verhaltensforschung, um den
Löwen das Leben in Menschenhand so angenehm wie möglich
zu gestalten. Dieses beinhaltet vor allem, dass die
Tierlehrer bei ihrer Arbeit weitestgehend die
natürlichen Anlagen und Fähigkeiten der Tiere nutzen.
Auf Tricks, die wider der natürlichen Art sind, wird
daher verzichtet. Yvonne und Knut Muderack legen eher
Wert auf viel Kontaktarbeit: „Unsere Raubkatzen sollen
nicht für uns, sondern mit uns arbeiten, so dass auch
der letzte Zuschauer erkennt, dass wir gleichberechtigte
Partner sind“. Respekt und Vertrau+en zwischen Mensch
und Tier, sowie eine Menge Geduld, sind das A und O für
eine Humandressur. Um eine angst- und stressfreie
Vertrauensbasis zu schaffen, geht dem eigentlichen
Training eine ausgiebige Phase des Kennenlernens voraus,
um die Wildtiere an den Kontakt mit Menschen zu
gewöhnen. Die eigentliche Dressur funktioniert dann nach
dem Prinzip der positiven Verstärkung.
  
Mit ihrer Löwengruppe sind
die Muderacks gern gesehene Gäste in vielen großen
Zirkusunternehmen Europas und gastierten u.a. schon in
Deutschland (Krone, Großer Russischer Staatscircus,
Probst, Charivari, Charles Knie), Holland (Herman Renz),
Ungarn (Magyar Nemzettycirkusz Richter), Belgien (European
Circus Festival Liege) und Frankreich (Festivals von
Massy und Namur). |